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  • Immobilienbewertung

    Immobilienbewertung

    Eine Immobilienbewertung ist der Prozess, den Wert einer Immobilie – also eines Hauses, einer Wohnung, eines Grundstücks oder eines Gewerbeobjekts – zu ermitteln. Sie wird aus unterschiedlichen Gründen durchgeführt, zum Beispiel:

    Verkauf oder Kauf – Damit Käufer und Verkäufer einen fairen Preis vereinbaren können.

    Finanzierung – Banken benötigen eine Bewertung, um zu entscheiden, wie hoch ein Kredit für die Immobilie sein darf.

    Versicherung – Um die Versicherungssumme richtig festzulegen.

    Steuern und Erbschaft – Für Erbschafts- oder Grundsteuerberechnungen.

    Es gibt verschiedene Methoden der Immobilienbewertung:

    Vergleichswertverfahren: Wert wird durch Vergleich mit ähnlichen, kürzlich verkauften Immobilien ermittelt.

    Ertragswertverfahren: Bei Mietobjekten wird der Wert aus den zu erwartenden Einnahmen berechnet.

    Sachwertverfahren: Besonders bei eigengenutzten Immobilien; der Wert wird aus den Herstellungskosten minus Abschreibungen plus Grundstückswert berechnet.

    Kurz gesagt: Die Immobilienbewertung beantwortet die Frage: „Was ist diese Immobilie wirklich wert?“

  • Festgeldkonto

    Festgeldkonto

    Ein Festgeldkonto ist eine spezielle Form des Bankkontos, das vor allem für Sparer interessant ist, die ihr Geld für eine bestimmte Zeit sicher anlegen wollen. Ich erkläre dir die wichtigsten Punkte Schritt für Schritt:

    1. Was ist ein Festgeldkonto?

    Ein Festgeldkonto ist ein Bankkonto, auf dem du einen bestimmten Geldbetrag für einen festgelegten Zeitraum (z. B. 3 Monate, 1 Jahr, 5 Jahre) anlegst. Während dieser Zeit kannst du das Geld normalerweise nicht abheben, ohne Strafgebühren zu zahlen.

    1. Zinsen

    Das Geld auf einem Festgeldkonto wird verzinst, meist höher als bei einem normalen Tagesgeldkonto, weil du dich verpflichtest, es für die vereinbarte Zeit liegen zu lassen.

    Die Zinsen sind fest, d. h. sie ändern sich während der Laufzeit nicht.

    Zinszahlung erfolgt meist am Ende der Laufzeit oder jährlich, je nach Bank.

    1. Laufzeit

    Die Laufzeit wird bei Kontoeröffnung festgelegt.

    Typische Laufzeiten: 3 Monate, 6 Monate, 1 Jahr, 3 Jahre, 5 Jahre.

    Längere Laufzeiten bringen oft höhere Zinsen, da die Bank das Geld länger nutzen kann.

    1. Vorteile

    Sicherheit: Du weißt genau, wie viel Zinsen du am Ende bekommst.

    Planbarkeit: Gut für Sparziele, z. B. für einen Urlaub, Autokauf oder Rücklagen.

    Höhere Zinsen: Im Vergleich zu einem normalen Girokonto oder Tagesgeldkonto oft attraktiver.

    1. Nachteile

    Geldbindung: Du kannst während der Laufzeit nur eingeschränkt oder gar nicht über dein Geld verfügen.

    Inflationsrisiko: Wenn die Inflation höher ist als der Zinssatz, verliert dein Geld real an Wert.

    Keine Flexibilität: Frühzeitige Kündigung führt meist zu Zinsverlusten oder Strafgebühren.

    1. Wer sollte ein Festgeldkonto nutzen?

    Wer sein Geld kurz- bis mittelfristig sicher anlegen möchte.

    Wer Zinssicherheit bevorzugt und auf Flexibilität verzichten kann.

    Wenig geeignet für Leute, die rasch auf ihr Geld zugreifen müssen.

  • OnlineBroker

    OnlineBroker

    1. Was ist ein Online-Broker?

    Ein Online-Broker ist ein Finanzdienstleister, über den du Wertpapiere wie Aktien, ETFs, Anleihen oder Fonds über das Internet kaufen und verkaufen kannst. Anders als traditionelle Banken oder Börsenmakler läuft hier alles digital – von der Kontoeröffnung bis zur Orderausführung.

    1. Wie funktioniert ein Online-Broker?

    Konto eröffnen:
    Du eröffnest ein Depotkonto beim Online-Broker. Das ist wie ein spezielles Konto, auf dem deine Wertpapiere verwahrt werden.

    Geld einzahlen:
    Du überweist Geld auf dein Verrechnungskonto beim Broker, das für Käufe und Verkäufe genutzt wird.

    Wertpapiere auswählen:
    Über die Plattform des Brokers kannst du Aktien, ETFs oder andere Finanzprodukte suchen und deren aktuelle Kurse einsehen.

    Order aufgeben:
    Du entscheidest, wie viele Stücke du kaufen oder verkaufen willst. Es gibt verschiedene Ordertypen, z. B.:

    Market Order: Kauf/Verkauf zum aktuellen Marktpreis

    Limit Order: Kauf/Verkauf nur zu einem bestimmten Preis oder besser

    Orderausführung:
    Der Broker leitet die Order an die Börse oder einen Handelspartner weiter, und die Transaktion wird ausgeführt. Danach erscheint das Wertpapier in deinem Depot.

    Verwaltung und Reporting:
    Online-Broker bieten oft Tools für Portfolio-Übersicht, Gewinn/Verlust-Berechnung, Steuerdokumente und Nachrichten.

    1. Vorteile von Online-Brokern

    Günstiger als klassische Banken: Niedrigere Gebühren pro Trade.

    Schnelligkeit: Orders werden fast in Echtzeit ausgeführt.

    Zugänglichkeit: Du kannst jederzeit von überall handeln.

    Transparenz: Übersicht über alle Kosten, Kurse und dein Portfolio.

    1. Nachteile / Risiken

    Eigenverantwortung: Du triffst alle Entscheidungen selbst – Beratung ist oft nur eingeschränkt vorhanden.

    Gebührenfallen: Manche Broker verlangen Depotgebühren, Ordergebühren oder Inaktivitätsgebühren.

    Marktrisiko: Gewinne sind nicht garantiert; Kurse können fallen.

    Technische Risiken: Plattformausfälle oder Cyberangriffe können problematisch sein.

    💡 Merke: Ein Online-Broker ist quasi dein digitaler Zugang zur Börse. Er ersetzt den klassischen Makler, macht den Handel schneller und oft günstiger, aber du bist auch selbst für deine Investmententscheidungen verantwortlich.

  • Girokonto

    Girokonto

    Ein Girokonto ist ein Konto bei einer Bank oder Sparkasse, das hauptsächlich für den täglichen Zahlungsverkehr genutzt wird. Es ist das Standardkonto, das Privatpersonen in Deutschland für Ein- und Auszahlungen, Überweisungen und andere Finanztransaktionen haben. Ich erkläre dir die wichtigsten Punkte Schritt für Schritt:

    1. Zweck eines Girokontos

    Zahlungen empfangen: Zum Beispiel Gehalt, Kindergeld oder andere Geldeingänge.

    Zahlungen tätigen: Rechnungen bezahlen, Online-Shopping, Miete überweisen.

    Bargeld abheben: Mit der Girocard (früher EC-Karte) am Geldautomaten.

    1. Wichtige Funktionen

    Überweisungen: Geld an andere Konten senden.

    Lastschriftverfahren: Andere dürfen Beträge automatisch vom Konto abbuchen (z. B. Stromrechnung).

    Daueraufträge: Regelmäßige Zahlungen automatisch ausführen lassen.

    Karten: Girocard für Abhebungen und Zahlungen; oft auch Kreditkarten optional.

    1. Kontoführung

    Online-Banking: Konto digital verwalten, Überweisungen tätigen, Kontostand prüfen.

    Bankfiliale: Persönliche Beratung und Service möglich.

    Kontoführungsgebühren: Manche Banken verlangen monatliche Gebühren, andere bieten ein kostenloses Girokonto an.

    1. Besonderheiten

    Dispositionskredit (Dispo): Manche Girokonten ermöglichen ein Überziehen bis zu einer bestimmten Grenze, allerdings meist mit Zinsen.

    Zinsen: Auf Guthaben gibt es meist sehr geringe Zinsen, auf Überziehungen eher hohe.

    Kurz gesagt: Das Girokonto ist wie das Zentrallager für dein Geld, über das alle täglichen Zahlungen laufen.

  • Autokredit

    Autokredit

    1. Wie funktioniert ein Autokredit?

    Du leihst dir von einer Bank oder einem Kreditinstitut einen bestimmten Betrag, der den Kaufpreis deines Autos (oder einen Teil davon) abdeckt.

    Die Bank stellt dir das Geld zur Verfügung, du kaufst damit das Auto.

    Dann zahlst du das Darlehen in monatlichen Raten zurück, inklusive Zinsen.

    1. Wichtige Merkmale

    Kreditsumme: Der Betrag, den du dir leihst.

    Laufzeit: Die Dauer, über die du das Darlehen zurückzahlst, z. B. 24, 36 oder 60 Monate.

    Zinssatz: Das Geld, das die Bank zusätzlich verlangt. Er kann fest oder variabel sein.

    Monatliche Rate: Betrag, den du jeden Monat zahlst – er setzt sich aus Tilgung (Rückzahlung des Kredits) + Zinsen zusammen.

    Sondertilgung: Manche Banken erlauben es, zwischendurch mehr zu zahlen, um den Kredit schneller abzuzahlen.

    1. Vorteile eines Autokredits

    Du musst nicht das ganze Geld auf einmal haben.

    Du kannst sofort ein Auto kaufen, auch wenn dein Budget begrenzt ist.

    Planungssicherheit durch feste monatliche Raten (bei festem Zinssatz).

    1. Nachteile

    Du zahlst Zinsen, also kostet das Auto insgesamt mehr.

    Wenn du die Raten nicht bezahlen kannst, kann die Bank das Auto zurückfordern (oft als Sicherungsübereignung).

    Lange Laufzeiten können die Zinskosten deutlich erhöhen.

    1. Sicherheiten

    Viele Banken verlangen, dass das Auto selbst als Sicherheit dient – das bedeutet, sie könnten das Auto zurücknehmen, wenn du nicht zahlst.

    Deshalb spricht man oft von einem gesicherten Kredit.