„Internet ohne Vertragslaufzeit“ bedeutet im Grunde, dass du einen Internetanschluss nutzen kannst, ohne dich langfristig vertraglich zu binden. Es gibt also keinen festen Zeitraum, wie z. B. 12 oder 24 Monate, in dem du den Dienst bezahlen musst. Du kannst den Anschluss meist monatlich kündigen oder einstellen, ohne Strafgebühren zu zahlen.
Hier sind die wichtigsten Punkte, die du wissen solltest:
1. Vertragsbedingungen
- Du schließt einen flexiblen Vertrag ab, oft als „monatlich kündbar“ bezeichnet.
- Es gibt keine Mindestlaufzeit, du bist also nicht für ein Jahr oder länger verpflichtet.
2. Kosten
- Die monatlichen Kosten können höher sein als bei klassischen Verträgen mit Laufzeit, weil der Anbieter das Risiko ausgleicht, dass Kunden jederzeit kündigen können.
- Manche Anbieter verlangen einmalige Bereitstellungsgebühren oder die Kosten für einen Router separat.
3. Kündigungsfrist
- Auch wenn es keine Laufzeit gibt, haben die meisten Anbieter eine monatliche Kündigungsfrist von z. B. 1–4 Wochen. Das bedeutet: Wenn du kündigst, endet der Vertrag frühestens nach Ablauf der Kündigungsfrist.
4. Vorteile
- Flexibilität: Du bist nicht langfristig gebunden.
- Kein Risiko bei Umzug oder Wechsel: Wenn du umziehst oder den Anbieter wechseln willst, kannst du unkompliziert kündigen.
5. Nachteile
- Höhere monatliche Gebühren im Vergleich zu Laufzeitverträgen.
- Manche Sonderaktionen (Rabatte, Gratis-Router) sind oft nur bei längeren Vertragslaufzeiten verfügbar.
Ein Beispiel: Du bestellst einen Glasfaseranschluss ohne Vertragslaufzeit. Du zahlst monatlich 40 €, kannst aber nach 1 Monat kündigen, wenn du willst. Ein Vertrag mit 24 Monaten Laufzeit könnte dagegen nur 30 € kosten, wäre aber für 2 Jahre festgelegt.


