Eine Rechtsschutzversicherung ist eine Versicherung, die die Kosten für rechtliche Auseinandersetzungen ganz oder teilweise übernimmt. Sie schützt Versicherte davor, dass hohe Anwalts- oder Gerichtskosten im Falle eines Rechtsstreits selbst getragen werden müssen.
Was sie abdeckt
Je nach Vertrag kann eine Rechtsschutzversicherung folgende Bereiche umfassen:
Privatrechtsschutz – Streitigkeiten mit Vermietern, Nachbarn oder Kaufverträgen.
Verkehrsrechtsschutz – Konflikte rund ums Auto, z. B. Unfälle, Bußgelder oder Schadensersatzforderungen.
Berufsrechtsschutz – Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber, z. B. Kündigung oder Lohnstreitigkeiten.
Mietrechtsschutz – Probleme als Mieter oder Vermieter.
Strafrechtsschutz – Kostenübernahme bei bestimmten strafrechtlichen Verfahren, oft wenn kein Vorsatz vorliegt.
Leistungen
Die Versicherung übernimmt meist:
Anwaltskosten
Gerichtskosten
Kosten für Gutachter oder Zeugen
ggf. Kosten für Mediation
Einschränkungen
Wartezeiten: Oft muss die Versicherung einige Monate bestehen, bevor bestimmte Leistungen greifen.
Kein Schutz bei Vorsatz oder kriminellen Handlungen.
Deckungssummen und Selbstbeteiligungen variieren je nach Tarif.
Kurz gesagt: Die Rechtsschutzversicherung ist ein finanzieller Schutzschild, damit man sich im Streitfall rechtlich wehren kann, ohne dass die Kosten zur großen Belastung werden.

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