Eine Zahnzusatzversicherung ist eine private Versicherung, die zusätzliche Kosten für Zahnbehandlungen abdeckt, die von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) nur teilweise oder gar nicht übernommen werden. Sie ist also eine Ergänzung zur regulären Krankenversicherung.
Hier sind die wichtigsten Punkte im Überblick:
- Leistungen
Eine Zahnzusatzversicherung kann verschiedene Leistungen abdecken, z. B.:
Zahnbehandlungen: Kosten für Füllungen, Wurzelbehandlungen oder Parodontose-Therapie.
Zahnersatz: Teilweise oder vollständige Erstattung für Kronen, Brücken, Implantate oder Prothesen.
Prophylaxe: Professionelle Zahnreinigung, Fluoridierungen, Versiegelungen.
Kieferorthopädie: Vor allem für Kinder oder bei medizinisch notwendigen Behandlungen.
- Vorteile
Reduziert Eigenanteile bei teuren Behandlungen.
Ermöglicht hochwertigen Zahnersatz, der sonst teuer wäre.
Häufig auch Leistungen für Vorsorge, die gesetzlich nicht übernommen werden.
- Kosten
Beiträge richten sich nach Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Leistungsumfang.
Es gibt Tarife mit festen Erstattungsgrenzen oder prozentualer Erstattung (z. B. 70 %, 90 % der Kosten).
- Wichtige Hinweise
Es gibt Wartezeiten, bevor bestimmte Leistungen übernommen werden (meist 6–8 Monate).
Bei bestehenden Zahnproblemen kann die Versicherung Risikozuschläge verlangen oder bestimmte Leistungen ausschließen.
Prüfen, ob der Tarif Zahnvorsorge, Zahnersatz oder beides abdeckt.
Kurz gesagt: Eine Zahnzusatzversicherung schützt vor hohen Zahnarztrechnungen und ermöglicht bessere Behandlungsoptionen, die die gesetzliche Krankenversicherung nicht vollständig übernimmt.

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