Ein Prepaid-Tarif ist ein Mobilfunkvertrag, bei dem du zuerst Guthaben auflädst und dieses dann für Telefonate, SMS oder mobiles Internet nutzt – im Gegensatz zu einem Vertrag, bei dem du am Ende des Monats eine Rechnung bekommst.
Hier die wichtigsten Punkte:
- Funktionsweise
Du kaufst Guthaben (online, per App, im Laden oder automatisch per Bankeinzug).
Jede Nutzung wird direkt vom Guthaben abgezogen.
Beispiel: 1 Minute Telefon = 9 Cent, 1 MB Daten = 0,05 €
Ist das Guthaben aufgebraucht, kannst du nicht mehr telefonieren oder surfen, bis du neues Guthaben auflädst.
- Keine Vertragsbindung
Prepaid-Tarife haben in der Regel keine Mindestlaufzeit.
Du kannst die SIM-Karte jederzeit stilllegen oder wechseln.
- Kostenkontrolle
Du zahlst nur das, was du wirklich nutzt.
Kein Risiko von unangenehmen Überraschungen durch hohe Rechnungen.
Besonders gut für Kinder, Jugendliche oder Wenignutzer.
- Optionen und Pakete
Viele Anbieter bieten Prepaid-Pakete für Daten, Telefonie oder SMS an.
Du kannst z. B. für 30 Tage 5 GB Daten für einen festen Betrag buchen.
- Geeignet für
Menschen, die keine regelmäßige monatliche Rechnung wollen.
Wenignutzer von Telefonie oder Internet.
Temporäre Nutzung, z. B. Urlaubssimkarte im Ausland.
💡 Kurz gesagt:
Prepaid bedeutet „zuerst zahlen, dann nutzen“, während klassische Verträge meist „zuerst nutzen, dann bezahlen“ sind.

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