Privatkredit

Privatkredit
  1. Was ist ein Privatkredit?

Ein Privatkredit ist ein Darlehen, das eine Privatperson (der Kreditnehmer) von einer Bank oder einem Kreditinstitut erhält. Es wird auch oft als Ratenkredit oder Konsumentenkredit bezeichnet.

Zweck: Meist für private Ausgaben wie Auto, Möbel, Urlaub, Renovierung oder unerwartete Kosten.

Kein Verwendungszweck: Manche Privatkredite sind zweckfrei, das heißt, du musst der Bank nicht sagen, wofür du das Geld genau nutzt.

  1. Wie funktioniert ein Privatkredit?

Antrag stellen
Du beantragst den Kredit bei einer Bank oder Online-Kreditplattform.

Bonitätsprüfung
Die Bank prüft, ob du den Kredit wahrscheinlich zurückzahlen kannst. Dazu schaut sie z. B. auf:

Einkommen

Schufa-Auskunft (Kreditwürdigkeit)

bestehende Schulden

Kreditvertrag
Wird der Antrag genehmigt, erhältst du einen Vertrag mit:

Kreditsumme: Wie viel Geld du bekommst

Laufzeit: Über welchen Zeitraum du den Kredit zurückzahlst

Zinssatz: Wie teuer der Kredit ist (pro Jahr in %)

Monatliche Rate: Betrag, den du jeden Monat zahlst

Rückzahlung
Du zahlst den Kredit in festen Raten zurück, meist monatlich. Jede Rate enthält einen Teil Tilgung (Rückzahlung des Kredits) und Zinsen (Kosten für das geliehene Geld).

  1. Vorteile eines Privatkredits

Du bekommst sofort Geld, ohne auf Erspartes warten zu müssen.

Feste Raten erleichtern die Planung.

Oft schnell genehmigt, besonders bei kleineren Summen oder zweckfreien Krediten.

  1. Nachteile / Risiken

Zinsen machen den Kredit teurer – manchmal deutlich teurer als Ratenzahlung über das eigene Geld.

Falsche Einschätzung kann zu Überschuldung führen.

Bei Zahlungsverzug drohen Mahngebühren, Schufa-Eintrag und im schlimmsten Fall Zwangsvollstreckung.

  1. Tipp

Vergleiche immer Zinssätze und Konditionen verschiedener Banken. Der effektive Jahreszins zeigt, wie teuer der Kredit wirklich ist, inklusive aller Gebühren.

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