Wenn man von einer Baufinanzierung als Geldanlage spricht, meint man im Kern: man leiht einer Bank oder einem Immobilienkäufer Geld in Form eines Darlehens und erhält dafür Zinsen. Es ist also eine Art festverzinsliche Anlage, ähnlich wie ein Sparbrief oder eine Anleihe, nur dass das Geld direkt in Immobilienprojekte fließt.
Hier die wichtigsten Punkte:
Funktionsweise
Du stellst Kapital zur Verfügung, z. B. für die Baufinanzierung eines Hauses oder einer Wohnung.
Der Kreditnehmer (Privatperson, Bauträger) zahlt dir Zinsen auf das geliehene Geld.
Am Ende der Laufzeit bekommst du dein Kapital zurück.
Vorteile
Attraktive Zinsen: Oft höher als bei klassischen Bankanlagen.
Immobilienbezug: Relativ sichere Anlage, da hinter dem Darlehen eine Immobilie steht.
Risiken
Ausfallrisiko: Wenn der Kreditnehmer nicht zahlen kann, droht ein Verlust.
Illiquidität: Dein Geld ist meist lange gebunden, vorzeitiges Abziehen ist schwer.
Marktrisiko: Wert der Immobilie kann fallen, was die Sicherheit mindert.
Formen der Geldanlage
Direkte Darlehen an Bauherren oder Immobilienkäufer.
Beteiligung an Baukrediten über Banken oder Plattformen (z. B. Crowdinvesting für Immobilien).
Kurz gesagt: Eine Baufinanzierung als Geldanlage ist ein Darlehen, bei dem du Zinsen erhältst und dein Geld in Immobilienprojekte fließt, anstatt selbst eine Immobilie zu finanzieren.

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